Liveticker Bundesliga/Pokal

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Tournament / League

ESV Lok Rudolstadt

MPSPPins
Daniel Barth
141  146  171  147  0.01.0605
Max Heinemann
148  149  112  127  0.02.0536
Michael Barth
129  145  140  164  1.03.0578
Gregor Kunstmann
160  144  154  146  1.03.0604
Simon Axthelm
155  145  148  168  1.02.0616
Felix Gießler
154  154  126  150  0.01.0584

SV Wernburg

MPSPPins
Andrej Maak
145  148  151  160  1.03.0604
Manuel Hopfe
147  145  153  153  1.02.0598
Sven Borowski / Martin Müller
112  141  161  144  0.01.0558
Christian Zeh
156  163  148  125  0.01.0592
Alexander Conrad
166  128  149  152  0.02.0595
Daniel Zeh
162  156  139  143  1.03.0600
MPSPPins
Daniel Barth (ESV Lok Rudolstadt)
141  146  171  147  0.01.0605
Andrej Maak (SV Wernburg)
145  148  151  160  1.03.0604
Max Heinemann (ESV Lok Rudolstadt)
148  149  112  127  0.02.0536
Manuel Hopfe (SV Wernburg)
147  145  153  153  1.02.0598
Michael Barth (ESV Lok Rudolstadt)
129  145  140  164  1.03.0578
Sven Borowski / Martin Müller (SV Wernburg)
112  141  161  144  0.01.0558
Gregor Kunstmann (ESV Lok Rudolstadt)
160  144  154  146  1.03.0604
Christian Zeh (SV Wernburg)
156  163  148  125  0.01.0592
Simon Axthelm (ESV Lok Rudolstadt)
155  145  148  168  1.02.0616
Alexander Conrad (SV Wernburg)
166  128  149  152  0.02.0595
Felix Gießler (ESV Lok Rudolstadt)
154  154  126  150  0.01.0584
Daniel Zeh (SV Wernburg)
162  156  139  143  1.03.0600


Postgame


03/13

Rudolstadt: An den eigenen Möglichkeiten gescheitert
Der 17. und vorletzte Spieltag in der 2. Bundesliga Ost/Mitte Männer 120 brachte für die Kegler des ESV Lok Rudolstadt ein Aufeinandertreffen mit den Akteuren des SV Wernburg. Der Aufsteiger aus der Thüringenliga, der im Kampf um die Meisterschaftskrone lange Zeit die Musik mitbestimmt hatte, wollte sich seine letzte, zumindest theoretische Chance auf den Thron beim Thüringenderby bewahren. Die Gastgeber hingegen beabsichtigten, sich mit einem weiteren Heimerfolg bei ihren treuen Anhängern für die Unterstützung in einer schwierigen Saison zu bedanken und den Klassenerhalt aus eigenen Kräften zu stemmen. Ob es nun die eigene Courage oder ein hier nicht näher erkennbarer Grund für die letztliche Niederlage der Rudolstädter gewesen ist, bleibt offen. Wernburg sichert sich mit diesem Auswärtserfolg beim 5:3 mit 3547:3523-Kegeln diese Tabellenpunkte und vertagt die Vergabe des Vizemeistertitels auf den letzten Spieltag. Freud und Leid lagen dabei in Durchgang eins eng beieinander. Daniel Barth zeigte auf den Bahnen eins und zwei zunächst nicht gewohnte Schwächen im Abräumspiel und gab seinem Gegenüber Andrej Maak die Chance, sich die beiden ersten Sätze zu erspielen, was der Wernburger nutzte und damit die bessere Ausgangsposition für die noch verbleibenden Bahnen hatte. Mit dem dritten 30er und der gleichzeitig besten Bahn des Tages von 171 Kegeln kam der Rudolstädter allerdings zurück und Hoffnung keimte auf, diesen Vergleich doch noch zu Gunsten der Gastgeber zu entscheiden. Andrej Maak indes zeigte sich unbeeindruckt und konterte mit einer 160er-Bahn, mit welcher er letztlich beim Endstand von 3:1 bei 604:605-Kegeln den Duellsieg für Wernburg einspielte. Max Heinemann wiederum begann konzentriert gegen Wernburgs Teamleader Manuel Hopfe und vermochte nach zwei Bahnen auf zwei gewonnene Sätze zurückzublicken. Hiernach allerdings lieferte Max Heinemann nur noch Magerkost ab, was seinem Kontrahenten erstarken ließ und dieser sich, neben den beiden Sätzen auch den Duellsieg sicherte. Mit einem 2:2 bei 536:598-Zählern ging hier vorentscheidend viel Boden verloren. In den Partien des Mitteldurchganges kamen die Rudolstädter zurück. Gegen Sven Borowski punktete Michael Barth auf den Bahnen eins und zwei und hatte mit 21 Kegeln mehr auf dem Konto ein gutes Polster für die noch verbleibenden Bahnen geschaffen. Die Gäste wechselten sodann Martin Müller für Borowski ein, der auch gleich mit einer 161er-Bahn den Gesamtrückstand komplett wettmachte und in den Sätzen verkürzte. Ungeachtet dessen legte Michael Barth einen klasse Endspurt hin, mit welchem er bei 164:144-Kegeln den alten Vorsprung wieder herstellte und beim Endstand von 3:1 mit 574:554-Kegeln den ersten Mannschaftspunkt für den ESV errang. Ein überlegen agierender Oldie des Starterfeldes begeisterte sodann im Duell Nummer vier des Tages. Gregor Kunstmann hatte sich gegen Christian Zeh durchzusetzen. Dieser erwies sich aber als harte Nuss. Nach zwei Bahnen führte der Gästespieler beim Stande von 1:1 mit 319:304-Kegeln. Der Satzgewinn durch Gregor Kunstmann auf dem dritten 30er verkürzte den Rückstand und versprach weiter Spannung im Duell. Hier vermochte Daniel Zeh dem Endspurt des Lok-Spielers nicht mehr zu folgen, Kunstmann glich in der Summe beim 3:1 mit 604:592-Kegeln für Rudolstadt in den Einzeln zum 2:2 ausglich. Mit 29 Zählern Rückstand ging`s in die abschließenden Partien. In diesen knisterte es nur so vor Spannung und Ehrgeiz. Felix Gießler sah sich einem gut aufgelegten Daniel Zeh gegenüber. Mit zunächst zwei Satzgewinnen signalisierte der SV-Kegler seine Ambitionen auf den Duellsieg. Der Verlust des Satzes durch einen wenig gewinnbringenden Abräumer von Felix Gießler auf Bahn Nummer drei sicherte Daniel Zeh hier bereits den Sieg. Mit dem Satzgewinn auf dem letzten 30er hielt der Rudolstädter zumindest ein wenig Anschluss, doch beim 1:3 mit 584:600-Kegeln war nochmals entscheidender Boden verloren gegangen. Im letzten noch ausstehenden Fight des Tages war man mehr als gespannt auf das Wiedersehen mit dem langjährigem Rudolstädter Akteur Alexander Conrad. Er musste sich gegen Simon Axthelm beweisen, der in seiner derzeitigen Form meist ein Garant für einen Mannschaftspunkt war. Und er sollte die Zuschauer nicht enttäuschen. Beide Kämpfer lieferten sich einen Schlagabtausch auf klasse Niveau und wechselten sich im Gewinn der Sätze ab. In der Summe war es der Youngster, der beim 2:2 mit dem Partiebestwert von 616:595-Kegeln die Oberhand behielt. Mit dieser Niederlage haben sich die Saalestädter in eine Bedrängnis gebracht, die so hätte nie zustande kommen dürfen. Es muss für den sportlichen Klassenerhalt am letzten Spieltag beim feststehenden Absteiger KSV 1991 Freital ein Sieg her. Gewinnt Lok nicht und auch Zeulenroda verliert sein letztes Heimspiel gegen Aufstiegsaspirant Markranstädt, wird auch weiterhin in Rudolstadt auf Bundesliganiveau gekegelt. Siegt Zeulenroda und verliert Rudolstadt, endet eine 22-jährige Ära des Bundesligakegelsportes am Fuße der Heidecksburg. Doch diese Entscheidung steht erst am kommenden Wochenende an. Holger Reinhold
Foto: ESV
Ließ sich nicht die Butter vom Brot nehmen und bewies mit seiner langjährigen Bundesligaerfahrung und einem tollen Resultat von 604 Kegeln Standfestigkeit: Gregor Kunstmann
Game over! Final Score: 3.0:5.0
Running
Livecast started!
Pregame


03/09

Foto: SVW
Traktor kontra Lok. Die Maskottchen zeigten bereits an, wer die Nase vorn haben sollte.


03/08

Wie stellt sich die Weiche für die LOK? Im letzten Heimspiel der Saison in der zweiten Kegelbundesliga Ost/Mitte kommt es zum Aufeinandertreffen der beiden befreundeten thüringischen Mannschaften vom ESV Lok Rudolstadt und dem SV Wernburg. Auch wenn die Entfernung zwischen den Orten vielleicht 30 Kilometer beträgt, erscheint der Vorsprung in der Tabelle größer. Die Mannen um Trainer Siegfried Zipprodt können sich keinesfalls zurücklehnen, da der Abstand zum ominösen achten Tabellenplatz nur ein mickriges Pünktchen beträgt. „ Sollten wir eine Mannschaftsleistung, ähnlich der letzten Heimspiele zeigen können, wird es für Wernburg schwer die Punkte aus Rudolstadt zu entführen.“ so der Trainer im Vorfeld der Partie. Den Saalestädtern stehen trotz weitere Erkrankungen alle Möglichkeiten offen, ihre Aufstellung zu gestalten. Da die zweite Mannschaft ein freies Wochenende hat, können somit auch die starken Ergänzungsspieler ins Geschehen eingreifen. Auf wen die Wahl des Trainers fallen wird, werden alle Kegelbegeisterten am Samstag ab 14 Uhr erfahren.


03/05

Außenseiterrolle bei der Lok nutzen Am Samstag ist es mal wieder soweit. Die Herren fahren zum letzten Auswärtsspiel der Saison und dabei geht es ins nahe gelegene Rudolstadt. Nachdem die beiden direkten Absteiger der Liga nun feststehen, muss man sich keine Gedanken mehr um diese Plätze machen. Für des ESV geht es dennoch um wichtige Punkte, da auch der achte Rang nicht zwangsläufig zum Klassenerhalt reichen kann. Mit diesem Druck konnten die Saalestädter zuletzt allerdings souverän umgehen und die letzten Heimspiele unterstrichen ihre Topform in der heimischen Stube. Um die 3600 Gesamtholz werden auch für den SV Wernburg nicht leicht zu erspielen sein und so wird cleveres setzen und die Tagesform über den ein oder anderen Duellverlauf entscheiden. Wie immer richten sich dabei die Augen auf Daniel Barth und dessen Endresultat, gilt er doch als Rudolstadts Zugpferd, vor allem Daheim. Auch Felix Gießler ist aktuell stark unterwegs und wird von seinen jungen Kameraden ebenfalls super ergänzt. Im Lager des SV Wernburg möchte man das Spiel auf keinen Fall leichtfertig aus der Hand geben, kann man doch bei einem Sieg und dem gleichzeitigen Straucheln Markranstädts, nochmal für ordentlich Spannung nach oben hin sorgen. Zwar ist Dommitzsch einer der schon Abgestiegenen, aber in Mehltheuer wussten sie ja auch schon zu überraschen. In Rudolstadt geht es ab 14:00Uhr los und alle Fans sind wie immer recht herzlich eingeladen den Ticker zu verfolgen oder die kurze Anreise in Anspruch zu nehmen.


Lineup

ESV Lok Rudolstadt


Active
Daniel BarthMax HeinemannMichael BarthGregor KunstmannSimon AxthelmFelix Gießler

Inactive
Siegfried ZipprodtIngo Gießler


SV Wernburg


Active
Andrej MaakManuel HopfeSven BorowskiChristian ZehAlexander ConradDaniel Zeh

Inactive
Martin Müller



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