Liveticker Bundesliga/Pokal

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Tournament / League


12/13

ATSV Freiberg vs. SK Markranstädt
Freiberg: Kein Sieger im Topspiel
Was könnte es wohl Gerechteres geben als ein Unentschieden im Spitzenspiel zwischen den beiden punktgleichen Tabellenführern Markranstädt und Freiberg? Das dachten sich wahrscheinlich auch die Protagonisten jenes vorweihnachtlichen Gipfeltreffens und trennten sich schiedlich friedlich mit 4:4 bei 3383:3386-Kegeln. Freilich war das Bestreben, den Sieg davonzutragen, beiden Mannschaften anzumerken und was im ersten Durchgang noch die Hausherren besser machen konnten, gelang den Gästen dafür im zweiten Spielabschnitt, ehe die Dramaturgie im letzten Durchgang seinen Höhepunkt erreichte. Ingolf Stein und Robert Mehlhorn starteten für Freiberg, und tatsächlich gelang es beiden die erste Angriffswelle durch Lars Parpart und Marcus Bösewetter zu stoppen. Stein, der dabei sein Duell bereits nach 3 Bahnen sicher hatte, musste Parpart allerdings auf der vierten Bahn im Gesamtergebnis noch ziehen lassen. Dies war aber nicht weiter schlimm, schließlich war der Mannschaftspunkt auf das eigene Konto gewandert, und als dann auch noch Mehlhorn seinen Duell gewann, schien die Freiberger Welt in Ordnung zu sein. In der Mitte hieß es, den Markranstädter Topspielern, Tobias Schröder und Sebastian Hartmann, Paroli zu bieten und den beiden, wenn möglich, wenigstens einen weiteren Punkt abzutrotzen. Dies schien dann sogar lange Zeit möglich, denn obwohl Hartmann gegen Heiko Wüstling einsam seine Kreise zog und dem Bergstädter keine Chance ließ, so kam Schröder nicht ganz so gut zurecht. Andreas Göthling hatte sich nach 3 von 4 Bahnen eine 2:1-Führung mit 27 Kegeln Vorsprung herausgespielt und hätte diesen nur noch verteidigen müssen. Leider war die letzte Bahn dann aber der Schafrichter in diesem Duell und Schröder, der sich nie aufgab, nutzte die kleine Schwäche in Göthlings Spiel und überflügelte den Freiberger um ganze 2 Kegel. Statt der erhofften 3:1-Führung stand ein 2:2 zu Buche und aufgrund der überragenden 620 Kegel von Hartmann lagen die Gäste mit 68 Kegeln sogar relativ deutlich in Front. Bahnte sich da etwa nach etwas mehr als drei Jahren wieder eine Heimniederlage für den ATSV an? Dies zu verhindern lag in den Händen von Michael Hahn und Michael Zimmer, die im Duett schon die eine oder andere brenzlige Situation in dieser Saison gemeistert hatten. Hahn begann gewohnt stark, leistete sich aber im weiteren Spielverlauf zu viele Konzentrationsschwächen, sodass er nicht sein normales Niveau erreichte. Zwar gewann er gegen Silvio Jabusch, der ein hartnäckiger Gegner war, glatt mit 4:0, jedoch konnte er so nur 36 Kegel zur Aufholjagd beisteuern. Zimmer, der es mit dem Ex Freiberger Felix Wagner zu tun bekam, hatte auf der ersten Bahn noch Probleme, eher er sich dann doch souverän durchsetzen konnte und den vierten Duellsieg für den ATSV einfuhr. Leider fehlten am Ende aber vier Kegel, um auch die Gesamtwertung für sich zu entscheiden und so endete das Spiel 4:4-Unentschieden. Aus Freiberger Sicht zu wenig, Markranstädt jedoch kann mit der Punkteteilung sicherlich zufrieden sein. Der ATSV bedankt sich für die tolle Unterstützung bisher in dieser Saison und wünscht allen eine schöne Weihnachtszeit. Michael Hahn


12/09

Motor Mickten Dresden vs. Grün-Weiß Mehltheuer
Mehltheuer: Grün-Weiße verpassen Sieg in Dresden
Am 11. Spieltag der 2. Bundesliga gastierten die Kegler der SG Grün-Weiß Mehltheuer beim SV Motor Mickten-Dresden. In einer an Spannungsmomenten kaum zu überbietenden Begegnung teilten sich beide Teams beim 4:4 die Punkte. Für die Grün-Weißen begannen Thomas Großer und Dirk Lorenz den Wettkampf. Zwar musste Großer insgesamt einen Satzpunkt an das Duo Florian Gnepper/Florian Röber abgeben, doch er unterlag in keinem einzigen Satz (2 Siege, 2 Unentschieden). Das Duell endete 1:3 (504:509) für Großer. Nicht weniger spannend duellierte sich Lorenz mit Uwe Billerbeck. Lorenz sicherte beim 1,5:2,5 (542:545) den zweiten Mannschaftspunkt für die Grün-Weißen. Somit gingen die ersten beiden Mannschaftspunkte an die Gäste, aber man erzielte zu diesem Zeitpunkt lediglich 8 Kegel mehr als die Gastgeber. Der zweite Durchgang sollte weiterhin Spannung bieten, mittendrin Daniel Höring sowie Andy Spranger. Spranger traf auf Felix Röber. In einem Hin und Her trennten sich beide 2:2, doch der Grün-Weiße sicherte sich mit 529:532 Kegel den Mannschaftspunkt! Wieder eine knappe Entscheidung zu Gunsten der Gäste. Deutlicher gestaltete Höring seinen Sieg über Stefan Hey. Hier hieß es nach 4 Sätzen 1:3 (514:542) für Höring. Nach vier Duellen hatten die Vogtländer bereits das Unentschieden in Sack und Tüten, es bestand also berechtigte Hoffnung auf den zweiten Auswärtssieg der Spielzeit. 0:4 Mannschaftspunkte und 39 plus für die Grün-Weißen. Zum Sieg wurde nun ein Duellsieg von Alexander Kelz bzw. Lutz Möckel benötigt, aber auch ein Remis in der Kegelwertung wäre ausreichend gewesen. Doch beide verloren ihre Duelle. Kelz musste sich, trotz Bestwert für sein Team, Oliver Gnepper 3:1 (561:561) geschlagen geben, büßte aber keine Kegel ein. Möckel konnte dem besten Kegler der Gastgeber, Marcel Weist, nicht folgen und unterlag ebenso 3:1. Im letzten Satz fiel die Entscheidung in der Kegelwertung, denn Weist ließ nicht locker und brachte die entscheidenden Kegel zu Fall. Für die Vogtländer bleib es bei den 4 Duellsiegen, die Gastgeber erhöhten auf 2 und zogen im letzten Satz noch in Kegelwertung vorbei. Hier stand es am Ende 3226:3220 und das 4:4 Unentschieden war Wirklichkeit. Zwar ist ein Punkt in der Fremde immer positiv zu bewerten, betrachtet man aber den Spielverlauf, so müssen die grün-weißen Routiniers das Ding nach Hause bringen. Letztendlich ist dieser Punkt aber ein weiterer, wichtiger Punkt gegen den Abstieg. Durch dieses Unentschieden bleibt den Mehltheurer Kegler der Sprung in die obere Tabellenhälfte verwehrt, vergrößert aber die Vorsprung auf die Abstiegszone. Das Möckel-Team liegt mit 11:11 Punkten auf Rang 6, hinter Dresden (11:11) auf Platz 5 und dem neuen Tabellensiebten Rudolstadt (8:12). Das Bundesligateam verabschiedet sich nun in die Weihnachtszeit, ehe man am 05.01.2019 erneut auf den SV Motor Mickten-Dresden trifft. Die Dresdner Kegler gastieren dann zum Pokalachtelfinale in Mehltheuer.
SV Wernburg vs. SKV 9pins Stollberg
Game over! Final Score: 6.0:2.0
KTV Zeulenroda vs. ESV Lok Rudolstadt
Game over! Final Score: 3.0:5.0


12/08

SV Wernburg vs. SKV 9pins Stollberg
Schluss120 (4:2/47): Alexander Conrad verliert seine letzte Bahn, wird mit starken 667 Holz aber Tagesbester. Andrej Maak muss beim Stand von 2:2 nach Sätzen den Mannschaftspunkt abgeben. Alexander Lasch gibt ihm mit 619 Holz das Nachsehen. Am Ende gewinnt der SV Wernburg mit Saisonheimbestleistung verdient bei 3720:3673 Holz. Die Gäste aus Stollberg hatten dabei jederzeit die Möglichkeit selber Akzente zu setzen und ist bei schwachem Trost die beste Gastmannschaft in dieser Saison. Wir verabschieden uns an dieser Stelle in die Winterpause und wünschen allen Sportlern, Sportlerinnen und deren Freunden und Familien ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.


12/08

SV Wernburg vs. SKV 9pins Stollberg
Schluss90 (4:2/+47): Alexander Conrad sichert zumindestens das 4:4 vorzeitig ab. Andrej Maak verliert wieder knapp, dass schadet dem Holzpuffer allerdings nicht. Möchte Stollberg etwas Zählbares mitnehmen, dann muss jetzt etwas spektakuläres passieren.


12/08

SV Wernburg vs. SKV 9pins Stollberg
Schluss60 (4:2/+29): Alexander Lasch nimmt Andrej Maak die Führung ab. Starke 177 Kegel drehen das Spiel beim zwischenzeitlichen Satzgleichstand. Alexander Conrad gewinnt erneut, doch der Holzvorsprung schmilzt auf 29 Holz.


12/08

SV Wernburg vs. SKV 9pins Stollberg
Schluss30 (5:1/+60): Der SVW beginnt seine Kreise zu ziehen. Alexander Conrad eröffnet mit 172 Holz, Andrej Maak mit 151. Beide Ergebnisse sichern dem Satzsieg.
Dommitzscher KC vs. KSV Freital
Game over! Final Score: 3.0:5.0
ATSV Freiberg vs. SK Markranstädt
Game over! Final Score: 4.0:4.0


12/08

SV Wernburg vs. SKV 9pins Stollberg
Mitte120 (3:1/+37): Martin Müller rettet die Holz über die Ziellinie. Dabei geht das Duell mit 2:2 nach Sätzen aus. Auch Sven Borowski kann nochmal punkten und somit wertvolle Kegel erspielen. Einen 37-Holzvorsprung nimmt nun der Schlussdurchgang mit auf die Anlage.


12/08

SV Wernburg vs. SKV 9pins Stollberg
Mitte90 (3:1/+31): Beide Sätze gehen nach Stollberg. Christian Unglaub hat seinen Punkt damit sicher. Martin Müller und Tim Rösch ermitteln ihren Sieger im letzten Satz, den der Stollberger mit acht Holz mehr gewinnen müsste.


12/08

SV Wernburg vs. SKV 9pins Stollberg
Mitte60 (3:1/+43): Stollberg nähert sich im Duell Borowski/Unglaub dem ersten Mannschaftspunkt an. Auf der anderen Seite macht der Wernburger den zweiten Satz fest.