Liveticker Bundesliga/Pokal

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Tournament / League


01/20

SKV 9pins Stollberg vs. Grün-Weiß Mehltheuer
Mehltheuer: Starken Stollbergen unterlegen
Im Duell der Tabellennachbarn hielten die Grün-Weißen den Gastgeber über weite Strecken der Begegnung in Schach, mussten sich am Ende aber trotzdem 2:6 geschlagen geben. Das Spiel begann für die Kegler der SG Grün-Weiß verheißungsvoll. Daniel Höring ließ Christian Unglaub keine Chance und musste lediglich im letzten Satz einen halben Punkt abgeben. Er setzte sich mit 3,5:0,5 sowie bärenstarken 624:565 Kegel durch. Auch Thomas Großer hatte den Mannschaftspunkt in Griffnähe. Er lieferte sich mit Tim Rösch ein Auf und Ab, doch Großers Endspurt im letzten Satz sollte nicht reichen um Rösch noch abzufangen. Beim 2:2 (573:579) ging der Mannschaft auf das Konto der Gastgeber. 1:1 doch die Vogtländer lagen mit 53 Kegel in Front. Im zweiten Durchgang gab es ein ähnlich spannendes Duell zu beobachten, als sich Andy Spranger mit Thomas Mosel duellierte. Spranger lag nach 60 Wurf 0:2 in Rückstand, er gab sich aber nicht auf und schaffte es neben dem 2:2-Ausgleich auch noch Mosel nach Kegel zu übertreffen! 2:2-Sätze für beide, doch Spranger setzte sich hier mit 597:593-Kegeln durch. Ein tolles Spiel zeigte auch Dirk Lorenz, aber er musste sich dem ebenfalls starken Chris Georgi beugen (3:1, 636:588). 2:2 Mannschaftspunkte, aber der Kegelvorsprung schmolz auf 9 Kegel zusammen. Noch war alles offen und Lutz Möckel sowie Alexander Kelz machten sich ans Werk. Kelz konnte den ersten Satz gegen Alexander Lasch noch siegreich gestalten, musste dann aber plötzlich abreißen lassen. Lasch sicherte sich in diesem Duell mit 3:1 und 595:539 Kegel den Sieg. Auch Lutz Möckel bot eine starke Leistung an, nur hatte er das Pech gegen den wie entfesselt aufspielenden Stollberger Kapitän Stefan Werth anzutreten. 3:1 lautete auch hier das Endergebnis. Werths überragender 655 Kegel bedeuteten natürlich den Tagesbestwert, wenngleich sich Möckel mit 597 keinesfalls verstecken muss. Bei diesem starken Auftritt der Gastgeber war für die Grün-Weißen nichts zu holen. Somit gehen die beiden Tabellenpunkte mit 6:2 bei 3623:3518 Kegel verdient an den SKV 9Pins Stollberg. Gerade noch auf Platz 4 gesprungen, fallen die Mehltheurer Kegler (13:13 Punkte) durch diese Niederlage wieder auf den 6. Platz zurück, die Stollberger (14:12) erobern Rang vier zurück. Auf Platz 5 liegt Motor Mickten-Dresden (13:13), während hintern den Grün-Weißen der KTV Zeulenroda (11:15) auf Platz 7 rangiert. Nach der nun anstehenden einwöchigen Spielpause, empfängt man am 02.02.19 mit den Sportkeglern aus Markranstädt den aktuellen Spitzenreiter der Liga.


01/20

ATSV Freiberg vs. ESV Lok Rudolstadt
Freiberg: ATSV wieder mitten drin im Meisterschaftskampf
Ein wirklich unterhaltsames Spiel sahen die Zuschauer am Samstag in der Begegnung des ATSV Freiberg gegen den ESV Lok Rudolstadt. Mit einer neuen Heim-Mannschaftsbestleistung in dieser Saison, siegten die Freiberger recht souverän und das obwohl die Gäste aus Thüringen gleich zwei neue Einzelbahnrekorde aufstellten. Aber der Reihe nach. Die Freiberger hatten sich nach dem Unentschieden gegen Markranstädt vorgenommen, zu Hause keine Punkte mehr abzugeben und traten dementsprechend engagiert auf. Ingolf Stein und Andreas Göthling sorgten vom Start weg für klare Verhältnisse, da beide konzentriert zu Werke gingen und mit Ergebnissen von 606 und 607 Kegeln auf sehr hohem Niveau agierten. Ähnlich überzeugen konnte anschließend auch Robert Mehlhorn, welcher 595 Kegel zu Fall brachte und damit Simon Axthelm und dessen neuen U18-Bahnrekord von 570 Kegeln in Schach hielt. Leider gestaltete sich das Spiel von Olaf Lange nicht ganz so erfolgreich wie das seiner Teamkammeraden, wodurch es den Gästen gelang den enormen Rückstand um ein gutes Stück zu verkürzen. Mit einer 3:1-Führung und immer noch 96 Kegeln Vorsprung für die Hausherren ging es dann in den letzten Durchgang. Hier gab es noch mal ein packendes Duell zu bestaunen. Während Freibergs Kapitän Michael Hahn keinerlei Probleme hatte gegen Rene Stephan den vierten Mannschaftspunkt einzufahren, lieferten sich Michael Zimmer und der U23-Spieler Daniel Barth einen offenen Schlagabtausch. Mit einem 2:2 nach Sätzen und jeweils einer überragenden Bahn von 170 Kegeln, siegte Barth schlussendlich hauchdünn mit 618:616-Kegeln und stellte damit den zweiten Bahnrekord an diesem Tag auf. Mit diesem Sieg zogen die Bergstädter in der Tabelle wieder mit Spitzenreiter Markranstädt gleich, da diese im Spitzenspiel in Wernburg knapp den Kürzeren zogen. Es bleibt also spannend in der Liga, denn anders als in den beiden Vorjahren kämpfen 5 Spieltage vor Schluß noch 3 Mannschaften um den Meistertitel. Mittendrin die Kegler des ATSV. Michael Hahn


01/20

SV Wernburg vs. SK Markranstädt
Wernburg: Spitzenspiel wird Nervensache
Am sonnigen Samstag kam es in Wernburg zum Spiel des Spieltags in der Staffel Ost/Mitte. Der Ligaprimus aus Markranstädt reiste dabei zum SV Wernburg und das Spiel hatte an Spannung einiges zu bieten. Gleich zu Beginn hatte Christian Zeh allerdings keine Chance für Spannung zu sorgen. Gegen Silvio Jabusch kassierte er durch drei 170er-Bahnen sofort einen deutlichen Rückstand. Zum Schluss verließ den Randleipziger allerdings der Wurferfolg und mit 120 Kegeln im vierten Satz blieb der Totalisator bei "schon" 639 Zählern stehen. Daneben machte Manuel Hopfe gegen Sebastian Hartmann den ersten Satz zu, doch unterlag er im folgenden prompt. Sich schnell wieder fokussierend folgten mit 330 Kegeln jedoch zwei weitere wichtige Satzgewinne. Das Duell der Redensführer ging somit an den SVWler und im letzten Durchlauf drehte man den deutlichen Gesamtrückstand von 68 Kegeln gar noch in einen Vier-Kegel-Vorsprung. In der Mitte begannen Moritz Roßbild und Sven Borowski. Letzterer machte gegen Tobias Schröder ein gutes Spiel mit glatt 600, doch die Einzelbahnen entschieden zum 3:1-Erfolg für den Sachsen, ärgerlich bei zwei Bahnen mit nur einem Kegel Differenz. Auch im anderen Paar ließ der SVW etwas liegen, da sich Felix Wagner mit der Neun zum Schluss noch zum Gleichstand aufschwingen konnte. 0,5 Punkte für jeden der Beiden. Der aktuelle Vorsprung betrug nun winzige 17 Kegel. Es sollte also am Schlusspaar hängen, und in diesem suchte man Alexander Conrad vergebens, da er wegen Krankheit passen musste. Martin Müller und Marcus Bösewetter, für den ab Wurf 38 Lars Parpart übernahm, neutralisierten sich auf den ersten beiden Bahnen nahezu. Die folgenden 162 zu Fall gebrachten Kegel konnte der Wernburger nicht mitgehen - Vorteil Markranstädt. Dieser Vorteil wurde durch den Zwischenstand beim Spiel zwischen Daniel Zeh und Silvio Riedel noch zusätzlich begünstigt, da der Markranstädter mit 2:1 ebenfalls in Front lag. Der Sieg für die Gäste war zum Greifen nahe. Die Stunde des SVW schlug dann aber im letzten Satz des Spiels. Sich nicht aufgebend brachten die SVWler 160 bzw. 156 Kegel zum Umfallen. Der SKM konnte jetzt nicht mehr kontern und mit 142/129 konnte nicht mehr das nötige Zählbare entgegengesetzt werden. Wieder drehte sich der Spielstand zum gleichzeitigen Endstand und das mit 5,5:2,5. Ein immens wichtiger Heimsieg für den SVW, der den immernoch aktuellen Tabellenführer auf Schlagdistanz halten sollte. 3571:3536 betrug schließlich das Kegelgesamt, das in dieser Höhe auch von einem hart umkämpften Spiel zeugt. Ein enges aber immer faires Spiel gegen wie gewohnt sympathischen Gäste. Am kommenden Wochenende ist nun spielfrei, im Anschluss daran kommt der KTV zum nächsten Heimspiel in die Bodelwitzer Straße.


01/19

ATSV Freiberg vs. ESV Lok Rudolstadt
Rudolstadt: Auswärtshürde zu hoch
Der 13. Spieltag führte Rudolstadt nach Freiberg zum dort beheimateten ATSV. Dass bei den Sachsen die Trauben hoch hängen, wussten die Thüringer. Und so kam was kommen musste, trotz großer Anstrengungen gab es in der Summe ein 2:6 bei 3351:3513-Kegeln und eine Niederlage für die Saalestädter. Die Gastgeber machten ihr Ansinnen von Anfang an klar. Gregor Kunstmann hielt gegen Ingolf Stein bis zur Hälfte seines Vergleiches die Partie noch offen. Bei geteilten Sätzen und lediglich 14 Zählern Rückstand ging es auf die dritte Bahn. Hier zog der Freiberger anständig vom Leder und erspielte sich mit 173 Kegeln die beste Bahn des Tages. Gregor Kunstmann büßte dabei weitere 43 Zähler ein, womit der Drops gelutscht war. Ingolf Stein siegte dann auch noch auf dem letzten 30er, was ihm ein 3:1 bei 606:540-Kegel einbrachte. Für Marcus Jäckel kam es im Spiel gegen Andreas Göthling ähnlich dicke. Beim Endstand von 541:607 büßte Marcus Jäckel ebenso viele Kegel ein wie Gregor Kunstmann, gab allerdings in diesem Spiel alle vier Sätze an den Gastgeber ab. Da war schon guter Rat teuer. Ein wenig Ergebniskosmetik vollbrachte dann die Mittelpaarung. Simon Axthelm führte nach 60 Wurf gegen Robert Mehlhorn eim 1:1 mit 4 Kegeln. Doch auch hier brachte, wie bei Gregor Kunstmann, die dritte Bahn die Vorentscheidung. Sie ging mit 166:133 klar an den Freiberger. Am Ende stand ein 1,5:2,5 bei 570:595-Kegeln für den ATSVler. Rudolstadts Mannschaftsführer Felix Gießler war es dann, der in seinem Match gegen Olaf Lange den ersten Mannschaftspunkt für die Thüringer holte. Mit konstanten Bahnen zog er dem Gastgeberakteur, der vor allem ins volle Bild schwächelte, den Nerv. Beim 4:0 mit 567:506sah die Kegelwelt schon wieder etwas freundlicher aus. Im Schlussduo musste Rene Stephan gegen Michael Hahn ran. Dabei kam der Rudolstädter beim Spiel ins volle Bild nicht zurecht, was ihn ein ums andere Mal ins Hintertreffen brachte. Und so endete diese Partie mit einem 4:0 bei fehlerfreien 583:515-Kegeln doch recht deutlich zugunsten Hahns. Einen bis in die letzten Würfe spannenden Fight lieferte sich Daniel Barth mit Michael Zimmer. Nach 105 Wurf sah es in dieser Partie nicht nach einem Thüringer Erfolg aus. 1:2 und mehr noch 23 Kegel weniger waren vor dem letzten Abräumen eine große Herausforderung. Aber der U-23 Nationalspieler legte einen phänomenalen Endspurt hin und schnappte sich mit zwei kegeln mehr doch noch das Duell. Den nächsten schweren Brocken empfängt der ESV Lok Rudolstadt am 02. Februar. Hier ist es der SKV 9Pins Stollberg, der sich am Fuße der Heidecksburg die Ehre gibt. Die Erzgebirgler sind Vierter und werden auch am Saaleufer nicht kleinbeigeben. Aber dies machen die Lok-Kegler ebenfalls nicht, die sich mit einem Heimerfolg wichtige Punkte im Abstiegskampf sichern wollen. Holger Reinhold
SV Wernburg vs. SK Markranstädt
Game over! Final Score: 5.5:2.5
KTV Zeulenroda vs. Dommitzscher KC
Game over! Final Score: 6.0:2.0
Motor Mickten Dresden vs. KSV Freital
Game over! Final Score: 7.0:1.0
SKV 9pins Stollberg vs. Grün-Weiß Mehltheuer
Game over! Final Score: 6.0:2.0
ATSV Freiberg vs. ESV Lok Rudolstadt
Game over! Final Score: 6.0:2.0


01/19

ATSV Freiberg vs. ESV Lok Rudolstadt
Mitte 90 (+125): Robert Mehlhorn hat das Duell gedreht. Nach 0:1 Rückstand führt er nun 2:1 und hat nach einer fantastischen dritten Bahn mit 166 Kegeln nun 25 Kegel Vorsprung. Olaf Lange kann leider das Angebot zum Satzgewinn nicht nutzen, da er den letzten Wurf daneben setzt und somit sein Duell bereits vorzeitig verliert.


01/19

ATSV Freiberg vs. ESV Lok Rudolstadt
Mitte 60 (+97): Und auch im zweiten Satz konnten die Gäste etwas Boden gut machen. Während Gießler dabei erneut punktet und nun mit 2:0 gegen Lange führt, konnte Mehlhorn gegen Simon Axthelm zum 1:1 ausgleichen. Beide kratzen dabei an der Marke von 300 Kegeln zur Halbzeit.


01/19

ATSV Freiberg vs. ESV Lok Rudolstadt
Mitte 30 (+108): Die Gastgeber müssen nach dem fulminanten Start erstmal kleinere Brötchen Backen. Olaf Lange hat noch keinen bezug zur Bahn gefunden und verliert den ersten Satz gegen Gästekapitän Felix Gießler deutlich. Robert Mehlhorn kämpft sich zwar noch auf 140 Kegel, aber auch er muss seinen Gegenspieler vorerst ziehen lassen. Rudolstadt verkürzt zudem in Summe um 24 auf 108 Kegel.


01/19

SV Wernburg vs. SK Markranstädt
Die Aufstellungen stehen. Dem Spitzenspiel steht somit nichts mehr im Weg. In ca. 35 Minuten wird es dann losgehen. Während des Spiels selbst wird es heute nicht viel Geschriebenes geben, da alle Mann im Einsatz sind und noch anderes nebenher zu tun ist.