Liveticker Bundesligen Männer

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Tournament / League


01/20

KC Schwabsberg vs. TSV Breitengüßbach
Schwabsberg: Ein durchschnittliches Heimergebnis hätte gereicht
Unglücklich agierten die Schwabsberger im Heimspiel gegen eine durchaus schlagbare Mannschaft aus Breitengüßbach und verloren 2:6. Wie erwartet zeigten die Güßbacher auch in Schwabsberg ihre Auswärtsschwäche, die jedoch von den Mannen um Kapitän Stephan Drexler nicht ausgenützt wurde. In der Mittelpaarung spielte die Heimmannschaft zu harmlos, gab beide Punkte ab und sorgte damit bereits für die Vorentscheidung. Ein aufbäumen im Schlussdrittel reichte nicht ganz um noch etwas Zählbares zu erreichen. Ganze zehn Kegel fehlten in der Endabrechnung auf ein Unentschieden. Stehst du oben, dann gewinnst du so ein Spiel, stehst du unten, dann schaust du den Punkten hinterher, so ein deprimierter Vorsitzender Reinhard Prickler. Nach einem hoffnungsvollen Start des Anfangspaares Schlosser und Brachtel gegen Nüsslein und Stark schien die Welt noch in Ordnung. Brachtel gewann sein Spiel gegen Stark mit 3:1 und 607:577 Kegel. Schlosser dominierte die ersten beiden Sätze gegen den starken Nüsslein, musste sich jedoch gegen dessen Weltklasseleistung in den folgenden Sätzen mit 178er und 167er Bahnen geschlagen geben (609:645). Mit nur neun Kegel Rückstand und 1:1 Punkten waren die Hausherren noch im Soll. Das Mittelpaar sollte es richten, hier trafen Arnold auf Scheuring und Drexler auf Jelinek. Arnold und Drexler zur Halbzeit in Führung lies die Stimmung auf den KC Bahnen zunehmend ansteigen. Jedoch die Güßbacher mit dem längeren Atem drehten ihre Duelle und gewannen beide Punkte zur 3:1 Führung für die Gäste. Jeweils nach Sätzen ausgeglichen verlor Arnold 609:624 und Drexler 573: 594. Der Rückstand erhöhte sich auf 45 Kegel und wurde eine schwere Bürde für das Schlusspaar Zürn und Beier gegen Parkan und Jelitte. Zürn startete hervorragend mit einer 177er Bahn und konnte fast den ganzen Rückstand egalisieren. Auch Beier konnte in der ersten Hälfte sein Spiel ausgeglichen gestalten, sodass weiter alle Chancen auf ein positives Ende vorhanden waren. Wie in den Paarungen zuvor zeigten die Güßbacher in der zweiten Hälfte das bessere Stehvermögen und nahmen glücklich aber nicht unverdient die Punkte mit nach Hause. Zürn erreichte seine persönliche Bestleistung und gewann nach Kegeln deutlich 623:565. Beier musste sich dem ausgeglichener spielenden Jelitte mit 3:1 geschlagen geben (595:618). Endstand 2:6 und 3616:3626 Kegel. Kapitän Stephan Drexler nach dem Spiel: Heute habe ich überhaupt nicht in mein Spiel gefunden, darüber bin ich sehr unzufrieden. Umso mehr ärgert es mich dass wir im Kampf um den Klassenerhalt diese vermeidbare Niederlage hinnehmen mussten.
Foto: DKBC-Liveticker/KCS
KC SChwabsberg bei der Spielansage.


01/20

KC Schwabsberg vs. TSV Breitengüßbach
Breitengüßbach: Krimi auf der Ostalb geht an den TSV
Viel spannender hätte es für die Bundesliga Kegler des TSV Breitengüßbach am vergangenen 12. Spieltag bei ihrer Auswärtspartie beim KC Schwabsberg nicht laufen können. Nach engem Spielverlauf mit mehreren Führungswechseln im Schlussabschnitt, sicherten sich die Gäste insgesamt vier Einzelduelle und feierten durch 3626:3616 Kegel im Gesamtergebnis letztendlich einen wichtigen 6:2 Auswärtserfolg auf der Ostalb… Zu Beginn der Partie lief es allerdings alles andere als geplant für die Güßbacher, die mit Mario Nüßlein und Tobias Stark in die Begegnung starteten. Michael Schlosser begann furios (179) gegen Nüßlein (162), der nach weiteren 141:148 bereits einem 0:2 Satzrückstand hinterherlaufen musste. Der TSV Kapitän schaffte es mit 149:147 den Jungnationalspieler Tim Brachtel vorerst im Zaum zu halten, verpasste es dann allerdings mit dem letzten Anwurf auf der zweiten Bahn bei 146:151 mit 2:0 in Führung zu gehen. So bekam der junge Schwabsberger wieder Aufwind und nutze mit 161:136 die Schwächephase des TSVlers eiskalt aus. Mit 146:148 musste Stark auch den letzten Satz an Brachtel überlassen, der sich mit 607:577 Gesamtkegeln den Duellerfolg sicherte. Tolle Moral bewies auf den Nebenbahnen Nüßlein, der sich mit bärenstarken 178:135 wieder zurück in sein Duell kämpfte. Nach weiteren 167:147 zum Abschluss machte er letztendlich doch noch den MP gegen Schlosser klar und stellte mit 648:609 Kegeln sogar noch den Tagesbestwert auf! Auch im Mittelpaar lief zunächst nichts nach Plan für die Schwarz-Gelben, denn sowohl Marco Scheuring (134), als auch Miroslav Jelinek (132) erwischten alles andere als einen Traumstart und so war es ihren Kontrahenten Johannes Arnold (149) und Stephan Drexler (155) vorbehalten, die ersten SP jeweils für sich zu verbuchen. Nachdem Scheuring auch den zweiten Satz mit 150:162 abgeben musste, stand der junge Güßbacher erneut unter Zugzwang und folgten dem Beispiel von Nüßlein in dessen Startduell. Denn mit 164:145 und starken 176:153 zeigte auch er eine tolle zweite Spielhälfte, was bei 624:609 Kegeln mit dem nächsten MP belohnt wurde. Währenddessen gelang auch Jelinek mit 157:141 der Ausgleich, ehe erneut Drexler mit 149:145 die Führung übernahm. Nachdem dieser aber auf der Schlussbahn mit 128 Kegeln völlig indisponiert agierte, nahm der Tscheche das Gastgeschenk natürlich gerne an, erspielte abschließend tolle 160 Kegel und machte mit 594:573 Gesamtkegeln bereits den dritten Duellerfolg fix. Trotz einer 3:1 Führung nach MP und einem Polster von 45 Gesamtkegeln, sollte es für die Schlussakteure um Robin Parkan und Christian Jelitte noch ein heißer Kampf um den späteren Auswärtserfolg werden. Denn erneut war es ein KCler, der den TSV schockte, denn Stefan Zürn startete mit überragenden 177:132 gegen Parkan und egalisierte somit im Alleingang den Gesamtrückstand zu Beginn des Duells. Glücklicherweise behielt Jelitte mit 158:150 derweil die Oberhand gegen Daniel Beier. Dieser holte sich allerdings mit 158:155 sofort den Ausgleich und auch im anderen Duell machte Parkan mit 149:146 nur minimalen Boden gut. Obwohl er mit seinem Spiel keinesfalls zufrieden sein konnte, gelang dem Tschechen im dritten Durchgang mit 137:127 sogar die schmeichelhafte Führung. Auch Jelitte schaffte es, mit 151:144 erneut in Führung zu gehen und der Gesamtvorsprung lag wieder bei 25 Kegeln für die Gäste. Doch erneut geriet Parkan mit 84:110 im Vollespiel gegen Zürn gehörig unter Druck, doch bei Jelitte schien bei 104:89 zumindest der vierte Duellerfolg für den TSV sicher. Nach abschließenden 154:143 war dieser bei 618:595 auch besiegelt, doch die Oberfranken mussten weiterhin um die Gesamtwertung bangen. Erst mit zwei enorm wichtigen 9ern auf den letzten fünf Wurf des Spiels schaffte Parkan den Befreiungsschlag, denn obwohl er sein Duell mit zaghaften 565:623 deutlich an Zürn abgeben musste, blieben am Ende ganze zehn Kegel über, die den 6:2 Auswärtserfolg mit 3626:3616 auf der Ostalb endgültig besiegelten!


01/19

FEB Amberg vs. Victoria Bamberg
Bamberg: Mittelgruppe macht den Sack dicht/Daniel Barth mit überragender Leistung
Der Derbysieg hat das Team nochmals gepusht und so wurde man auch in Amberg beim 6:2-Auswärtssieg seiner Favoritenrolle gerecht. Insgesamt zeigte Victoria mit 3676 Kegeln eine gute Leistung auf fremdem Terrain. Bester Bamberger war Daniel Barth mit superstarken 664 Kegeln, gefolgt von Dominik Kunze mit starken 651. Durch den Sieg bleibt der SKC auf Platz 2 der Tabelle und konnte den Vorsprung auf Rang 4 auf drei Punkte ausbauen. Im Spiel auf den vier neuen Bahnen am Amberger Schanzl vertraute man auf Kunze und Lupu, die auf Wagner und Hüttner gesetzt wurden. Kunze erwischte ein Traumstart und holte sich Satz 1 mit 183:152. Danach setzte sich dann allerdings sein Gegner Wagner zwei Mal in Serie mit 154:149 und 166:160 durch, womit Kunze unbedingt gewinnen musste. Bereits im Vollenspiel erspielte sich Kunze einen Vorsprung, den er nicht mehr hergab. Am Ende holte er sich den MP bei 2:2 SP mit 651:613. Parallel erwischte Lupu einen schlechten Start und lag nach 149:135 in Rückstand. Doch auch im weiteren Verlauf wurde es nicht besser und so reagierte man umgehend nach der erneuten Satzniederlage. Beim Stand von 2:0 und 283:263 kam der angeschlagene Hejhal ins Spiel. Und dieser holte nun die Kohlen aus dem Feuer. Nach dem 1:2-Anschluss durch ein 152:144 steigerte sich Bambergs Einwechselspieler noch einmal und holte den schon totgeglaubten MP am Ende bei 2:2-Sätzen mit dem besseren Gesamtergebnis von 582:566. Bamberg führte mit 2:0 und 54 Kegeln. Mit dem Vorsprung im Rücken betraten nun Craciun und Barth gegen Klein und Möhrlein die Bahnen. Craciun war sofort Herr im Haus und erspielte sich mit 155 und 153 eine beruhigende 2:0 Führung gegen Klein. Trotz des Rückstandes gab sich Klein nicht geschlagen und verkürzte mit 147:141 auf 2:1 SP und dennoch lagen alle Vorteile bei Craciun. Doch bei diesem riss der Faden nun komplett. Mit 132 musste er nicht nur den letzten Satz abgeben, sondern verspielte auch noch den schon sicher geglaubten MP, den sich Klein bei 2:2 SP mit 589:581 holte. Auf den Nebenbahnen zeigte Daniel Barth eine überragende Vorstellung und ließ dabei seinem Gegner Möhrlein nicht den Hauch einer Chance. Mit starken 320 und 2:0 SP gestartet, steigerte sich Barth immer weiter. Satz 3 ging mit 165:132 an den jungen Bamberger, der auch Satz 4 mit 179:138 nach Hause brachte. Am Ende war das 4:0 nach Sätzen und 664:546 im Kegelergebnis praktisch die Vorentscheidung, da Bamberg mit 3:1 und 164 Kegeln führte. Mit dem großen Vorsprung gingen nun Wilke und Wittke auf die Bahnen, die auf Hautmann und Wehner trafen. Sie mussten quasi nur das Ergebnis verwalten, wollten aber selbst auch gute Ergebnisse auf die Bahnen bringen. Wilke hatte mit Hautmann keine Probleme, auch wenn dieser konstant spielte. An die Ergebnisse des Bambergers kam er aber nicht heran und so holte sich Wilke mit 153, 144, 157 und 160 den MP mit 3,5:0,5 SP und 614:578. Wittke der gleich zu Beginn in Rückstand geriet konnte postwendend mit 157:127 zum 1:1 ausgleichen. Doch danach lief es nicht mehr wie gewünscht. Durch zwei weitere Satzniederlagen musste sich Wittke am Ende Wehner mit 3:1 SP und 592:584 geschlagen geben, was aber am verdienten Bamberger 6:2-Auswärtssieg nichts mehr änderte. Nun hat man eine Wochen Champions-League-Pause, bevor es am 1. Februar zu Hause gegen Raindorf weitergeht.
KC Schwabsberg vs. TSV Breitengüßbach
Game over! Final Score: 2.0:6.0
SKK Raindorf vs. Rot-Weiss Hirschau
Game over! Final Score: 7.0:1.0
FEB Amberg vs. Victoria Bamberg
Game over! Final Score: 2.0:6.0
SKC Staffelstein vs. Rot-Weiß Zerbst
Game over! Final Score: 2.0:6.0


01/18

FEB Amberg vs. Victoria Bamberg
Auswechslung bei Victoria Bamberg: Radek Hejhal für Nicolae Lupu (ab 61. Wurf)


01/16

SKK Raindorf vs. Rot-Weiss Hirschau
Erneutes Oberpfalzderby für die Chambtalkegler In der ersten Bundesliga steht für das erste Herrenteam am Samstag das nächste Oberpfalzderby auf dem Programm. Dabei erwartet man das Tabellenschlusslicht RW Hirschau. Der Liganeuling konnte im ersten Saisonspiel auf den heimischen Bahnen den einzigen Sieg einfahren. Nun folgten 10 Niederlagen in Folge, so dass sie in akuter Abstiegsgefahr sind. Als stärkster Spieler der Gäste ist Patrick Krieger einzuschätzen. Nach dem klaren Derbysieg gegen Amberg will Teammanager Elmar Diermeier mit seinem Team auch gegen Hirschau die Punkte einfahren. Jedoch sollte man den Gegner dabei nicht unterschätzen. Die Gäste brauchen jeden Punkt gegen den Abstieg und werden alles versuchen die Punkte zu entführen. Dagegen möchte das Chambtalerteam mit einem Sieg den Anschluss zu den vorderen Plätzen nicht verlieren. Außerdem will man eine gelungene Generalprobe für das Spiel in der Championsleague bei RW Zerbst hinlegen. Deshalb sollte man vom Start weg konzentriert Vollgas geben. Spielbeginn ist um 14 Uhr.