Liveticker Bundesliga/Pokal

Refresh
Tournament / League


03/21

TSV Zwickau vs. KC Schwabsberg
Schwabsberg: Versöhnlicher Abschluss
Die Konstellation war nicht ganz einfach für die Kegler von der Ostalb, nachdem gleich drei Akteure aus dem Erstligateam kurzfristig ausgefallen waren. Die Aufgabe in Zwickau lösten Schwabsbergs Kegler dennoch mit Bravour. Nach dem sehr moderaten Start in die Bundesligasaison haben sich, wie es scheint, Schwabsbergs Bundesligakegler endlich gefunden. Der jüngste Schwabenstreich beim TSV 90 Zwickau, ohne die aktuelle Nr. 1 und 2, legt dafür ein beredtes Zeugnis ab. Dank einer mannschaftlich in sich geschlossenen Leistung ging Schwabsbergs Rechnung in Zwickau, beim 7:1-Auswärtserfolg vollständig auf. Zugegebenermaßen, die Reise nach Sachsen hatte man nicht gänzlich ohne Bauchweh angetreten. Nachdem aber alle Akteure ihre Aufgabe zur vollsten Zufriedenheit erfüllten, durfte man am Ende zwei wertvolle Punkte mit nach Hause auf die Ostalb nehmen. Zum Abschluss der Saison belegen die Kegler um Kapitän Reiner Buschow in der Liga einen hervorragenden vierten Tabellenplatz. Dass die Platzierung am Ende nicht besser ausgefallen ist, hat man sich allerdings nach dem schwachen Start selbst zuzuschreiben. Optimal besetzt waren die Startpärchen mit Dietmar Brosi gegen Ingo Penzel und Ronald Endraß gegen Patrick Hirsch. Die starke Schwabsberger Anfangspaarung ließ nichts anbrennen. Während Dietmar Brosi mit 3:1-Sätzen und 601:573-Kegeln über den Zwickauer Ingo Penzel die Oberhand behielt, legte Ronald Endraß nach anfänglichem Rückstand mit 347 Kegeln einen geradezu weltklasseverdächtigen Zwischenspurt ein. Bei Satzgleichstand gelang ihm der Tagesbestwert – überragende 652 Kegel – gegen hervorragende 627 Kegel von Patrick Hirsch. Ein absoluter Bilderbuchstart für die Ostwürttemberger. Nicht weniger gelungen der Auftritt der Mittelpaarung. Dort zeigten sich Bernd Klein und Manuel Lallinger von ihrer besten Seite. Bei Satzgleichstand brachte Bernd Klein seine Partie gegen Torsten Scholle und Lars Heinig mit ansprechenden 601:557-Kegel sicher nach Hause. Manuel Lallinger beeindruckte mit hervorragenden 637 Kegeln und soliden 3:1-Sätzen gegen Florian Forster und Daniel Grafe. Erwartungsgemäß verlief auch das Schlussdrittel der Partie. Damir Cekovic konnte zwei seiner vier Gewinnsätze mit jeweils einem Kegel Differenz zu seinen Gunsten entscheiden. Geändert hätte dies am Gesamtergebnis jedoch nichts, da er die anderen beiden Sätze mit deutlichem Vorsprung für sich verbuchen konnte und darüber hinaus seine Partie gegen Patrick Voigt auch von den Gesamtkegeln mit 630:598-Kegeln eindeutig dominierte. Die Rolle des „Bauernopfers“ übernahm Lukas Prickler. Gegen Lars Pansa erzielte er sehr ordentliche 550 Kegel. Das reichte gegen die unumstrittene Nr. 1 der Gastgeber, die erwartungsgemäß mit überragenden 647 Kegeln Bestwert für die Hausherren erzielte, dann doch nicht. Für Zwickau ein verhängnisvolles 1:7. Zusammen mit dem Mitaufsteiger ASV Neumarkt müssen die Sachsen nach dieser Niederlage den Weg direkt zurück in die zweite Liga antreten. Stimmen zum Spiel – Manuel Lallinger: „Wir hatten uns für heute einiges vorgenommen, um im letzten Ligaspiel den vierten Tabellenplatz zu halten. Mehr ging nicht, aber was ging, haben mit einer sehr guten Mannschaftsleistung realisiert. Ein Punktgewinn in der Fremde, der uns auch etwas Rückenwind für das Pokalspiel am Samstag in Kaiserslautern verschaffen wird.“ Eugen Fallenbüchel
Foto. efa
Mit der Tagesbestleistung von 652 Kegeln setzte Ronald Endraß vom Start weg nicht nur eine wichtig Duftmarke, sondern brachte Schwabsberg zugleich mit Erfolg auf die Gewinnerstraße.


03/18

SKC Staffelstein vs. ASV Neumarkt
Neumarkt: Wie erwartet keine Chance in Staffelstein
Leider gab es auch im letzten Punktspiel der Saison 2018/19 und gleichzeitig letzten Erstligaspiel für die Kegler des ASV Neumarkt keine Chance auf Punkte. Beim deutschen Vizemeister SKC Staffelstein hagelte es eine weitere 0:8-Pleite bei 3474:3844-Kegeln. Bundesligareife Ergebnisse zum Abschluss der Runde brachten diesmal Jens Weinmann mit tollen 624 und Dominik Danzl mit 597 Kegel auf die Bahn. Am Start um Jens Weinmann und Daniel Beier zeigten sich die Hausherren sofort angriffslustig. Jens Weinmann konnte als einziger des Tages hier mit seinem Kontrahenten Julian Hess mithalten und zeigte mit 624 Kegeln noch mal eine tolle Leistung im ASV-Trikot. Da sich der Gastgeber aber keine Blöße gab, besiegte er den Neumarkter mit überragenden 643 Kegel bei 2:2-Sätzen. Partner Beier startete dagegen miserabel. Erst ab Satz zwei fand er so langsam in die Partie und konnte sich noch auf gesamt 572 Kegel retten. Gegen den Staffelsteiner Torsten Reiser mit 619 Kegeln bei 1:3-Sätzen hatte er aber nie den Hauch einer Chance. In der Mittelpartie wollten sich dann auch Sven Neuner und Kapitän Dominik Danzl ordentlich präsentieren. Leider wurden beide von überragend aufspielenden Gastgebern regelrecht überrollt. Neuner mit mageren 558 Kegeln konnte gegen Deutschlands aktuelle Nr. 1 Marcus Gerdau nur staunen. Dieser fegte den ASVler mit 4:0 und der weltklasse Tagesbestleistung von 683 Kegeln von der Bahn. Danzl daneben zeigte eines seiner besten Spiele in der laufenden Runde. Aber Radek Hejhal auf Seiten der Gastgeber zeigte ebenfalls tollen Kegelsport. Gute 597 von Danzl reichten lediglich zu einer 2:2/-44-Niederlage bei 641 Kegeln von Hejhal. In der Schlusspartie wollten auch Stephan Drexler und Daniel Süss zum Abschluss nochmal alles geben, doch auch dies schlug fehl. Drexler, vor allem mit mäßigem Räumspiel, kam nur auf 577 Holz und hatte gegen Kontrahent Mathias Dirnberger mit 632 bei 0:4 Sätzen nie eine Chance. Kollege Süss räumte gar noch viel schlimmer und erreichte nur schwache 546 Holz, was auch ihm eine saftige 0:4 Niederlage gegen Miroslav Jelinek mit 626 Holz bescherte. Alles in allem eine, auch in der Höhe, völlig verdiente Niederlage. „Ich glaube wir alle sind jetzt erst einmal froh, dass die Runde endlich vorbei ist. Wir müssen dieses Jahr erst einmal sacken lassen und verdauen. So unterirdisch hatten wir das alle nicht erwartet.“ so Kapitän Danzl nach der Partie. Jetzt geht es erst einmal in die heißersehnte Sommerpause für alle Akteure die dort versuchen werden neue Kräfte zu sammeln. Stephan Drexler


03/18

Rot-Weiß Zerbst vs. SKK Raindorf
Foto: Sport Print Zander
Meister zum 14. Mal: Der SKV Rot-Weiß Zerbst.


03/17

Rot-Weiß Zerbst vs. SKK Raindorf
MDR: Zerbst im Titelrausch


03/17

Rot-Weiß Zerbst vs. SKK Raindorf
Raindorf: Klare Niederlage – aber größter Erfolg der Vereinsgeschichte
In der 1. Bundesliga 120 war Raindorf beim Deutschen Meister RW Zerbst zu Gast. Das Chambtalerteam war in dieser Spitzenbegegnung klar in der Außenseiterrolle. Christian Schreiner und Michael Kotal begannen für das Chambtalerteam, die gegen Manuel Weiß und Mathias Weber antraten. Christian Schreiner verlor gegen Weiss die ersten drei Sätze mit 154:157, 142:154 und 154:161. Zwar gewann Schreiner den letzten Satz noch mit 157:155-Kegeln, doch bei 1:3-Sätzen und 607:627-Kegel ging das Duell vorzeitig an den Zerbster. Kotal verlor gegen Weber den ersten Satz mit 143:155, konnte aber den zweiten mit 160:159 knapp für sich entscheiden. Die Vorentscheidung zugunsten von Weber fiel im dritten Satz, als Kotal diesen mit 134:174 deutlich abgab. Zwar gewann der Raindorfer den letzten Satz, doch auch er musste bei 2:2-Sätzen mit 593:630-Kegel den Mannschaftspunkt abgeben. Bei einem 0:2-Rückstand und 57 Kegeln war der Start für das Chambtalerteam alles andere, als das, was man sich vorgestellt hatte. Der Gastgeber hatte mit diesem Doppelschlag den Titel endgültig in der Tasche. Im Mittelfeld sollten Philipp Grötsch und Milan Svoboda versuchen, den Anschluss wieder herzustellen. Jedoch hatte das Duo mit Thomas Schneider und Jürgen Pointinger zwei sehr routinierte Gegner. Grötsch konnte gegen Schneider den ersten Satz mit 162:148-Kegeln gewinnen, verlor aber den zweiten Satz trotz guter Leistung mit 167:178. Im dritten Satz verschaffte sich Grötsch einen 2:1/8-Vorsprung. Der letzte Satz ging war umkämpt, am Ende aber war Schneider neun Kegel besser und damit im Gesamt (666:665) genau den einen Kegel besser, der bei 2:2-Sätzen zum Duellsieg führte. Svoboda zog gegen Pointinger im ersten Duell mit 145:156 den Kürzeren, konnte jedoch anschließend kontern und setzte sich mit 172:148 klar durch. Mit 152:172 und 172:173 gingen die letzten beiden Sätze jedoch an Pointinger. Trotz 641 Kegel verlor Svoboda mit 1:3/-8. Nach dem zweiten Drittel der Begegnung war bei einem Rückstand von 0:4 und 66 Kegeln bereits die Vorentscheidung gefallen. Zum Schluss wollten Daniel Schmid und Alexander Raab noch das bestmögliche herausholen. Aber auch Timo Hoffmann und Boris Benedik warne heiß auf das Duell. Schmid verlor zum Beginn gegen Hofmann deutlich mit 143:172. Zwar konnte er sich im zweiten Satz mit 170:156 durchsetzen. Mit 152:175 und 136:160 verlor Schmid die restlichen beiden Sätze, und unterlag mit 1:3 und 601:663. Raab sverlor alle vier Sätze und hatte bei 593:670-Kegeln gegen den Partiebesten keine Chance. Weil in den Duellen – siehe Grötsch – auch das Quäntchen Glück fehlte – wurden die Gäste mit einer 0:8-Niederlage etwas unter Wert geschlagen. Trotz dieser Niederlage war der Gewinn der Bronzemedaille samt der Qualifikation für den NBC-Pokal der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte. Erwin Raab


03/17

TSV Breitengüßbach vs. FEB Amberg
Breitengüßbach: Durch klaren Heimerfolg am Ende auf Platz 5
Am letzten Spieltag setzte sich der TSV Breitengüßbach erwartungsgemäß klar mit 3769:3627 bei 7:1 MP gegen die Gäste von FEB Amberg durch. Der TSV schiebt sich dadurch noch auf Platz 5 der Abschlusstabelle und die Gäste aus der Oberpfalz sind trotz klarer Niederlage glücklich über den Klassenerhalt in der 1. Bundesliga. Zu Beginn sollten Zoltan Hergeth und Mario Nüßlein die Hausherren frühzeitig auf Siegkurs führen. Nachdem Hergeth mit sehr guten 169:153 gegen Florian Möhrlein ebenso stark Begann wie Nüßlein (163) gegen Jan Hautmann (153) schien der Plan auch aufzugehen. Doch im Laufe seiner Partie kam Hergeth nun nicht mehr ganz so gut zurecht, zeigte zwar ausgeglichene Durchgänge von 143,143 und 147, gegen einen gut aufgelegten Möhrlein reichte dies jedoch zu keinem weiteren Satzgewinn mehr und so musste sich der Ungar mit 602:632 Kegeln geschlagen geben. Nebenan wechselte Nüßlein bereits mit 339 Kegeln und komfortablen Vorsprung auf Hautmann in die zweite Hälfte, in der nun der Amberger mit 163:140 eine kleine Schwächephase des TSVlers zum Anschluss nutzte. Mit einem starken letzten Abräumen (78) machte aber wiederum Nüßlein nun den Deckel auf ein sehenswertes Duell und sicherte sich mit herausragenden 661:613 neben dem MP auch den Tagesbestwert der Partie! Die gewohnte Mittelachse bildeten Christian Jelitte und TSV Kapitän Tobias Stark und sollten nun frühzeitig für die Vorentscheidung sorgen. Jelitte spielte wieder einmal wie ein schweizer Uhrwerk. Über die Durchgänge von 161,160, 169 und 158 brachte er erneut ein starkes Gesamtergebnis von 648 Kegeln auf den Totalisator. Sein Kontrahent Milan Wagner musste sich bereits nach drei Sätzen frühzeitig geschlagen geben, der Tscheche brachte aber mit einer sehenswerten Schlussbahn (172) sein Ergebnis noch auf ansehnliche 596 Kegel. Währenddessen musste Stark mit 147:158 zunächst dem Amberger Routinier Wolfgang Häckl den Vortritt lassen. Obwohl der TSV Kapitän an diesem Tag nicht an die gewohnt starken Heimleistungen des gesamten Jahres anknüpfen konnte, zeigte er dennoch Moral und drehte über 149:133, 151:145 und 150:139 noch sein Duell gegen Häckl, auch wenn er mit dem Gesamtergebnis von 597:575 Kegeln sichtlich unzufrieden die Bahnen verlies. Bei 92 Überholz und 3:1 MP konnte man dem Schlusspaar um Robin Parkan und Christian Rennert somit ein beruhigendes Polster mit auf den Weg geben, auch wenn die FEB Schlussleute mit Matthias Hüttner und Michael Wehner noch einmal dagegenhalten wollten. Doch Parkan zeigte sich wieder einmal von seiner besten Seite und lies Hüttner zu Beginn mit 161:157 und 169:153 keine Angriffsfläche für den Punktgewinn. Zwar konnte Hüttner mit 163:143 noch einmal nah heran kommen, doch im Schlusssatz zeigte der Tscheche mit 171:145 noch einmal seine ganze Klasse und brachte das Duell mit starken 644:618 souverän nach Hause. Auch Rennert sicherte sich mit 144:143 denkbar knapp den ersten Satz gegen Wehner, dieser musste dann kurioser Weise auf Grund eines Schuhdefekts in die "Latschen" seines Teamkollegen Milan Wagner schlüpfen und brachte dadurch sprichwörtlich auch keinen Fuß mehr auf den Boden. Mit 153:149 und 160:141 sicherte auch er sich vorzeitig mit 3:0 den letzten zu vergebenen MP der Partie, die Punkteteilung zum Schluss bei weiteren guten 160 Kegeln brachte am Ende den Endstand von 617:593 Kegeln für den TSVler! Mit einem erneut souveränen Heimauftritt und gleichzeitiger Niederlage des großen Nachbarn aus Bamberg, schiebt sich der TSV am letzten Spieltag auch in der Tabelle noch an der Victoria vorbei und beendet die diesjährige Saison mit ausgeglichenem Punktekonto (18:18) auf einem guten und soliden 5. Rang, die bisher beste Platzierung in der noch jungen Erstligageschichte des Vereins…


03/17

Nibelungen Lorsch vs. Victoria Bamberg
Bamberg: Spiel in der Mitte verloren
Am letzten Spieltag der Saison 2018/19 unterlag der SKC Victoria den Nibelungen aus Lorsch mit 2:6 und 3468:3484-Kegeln. Lorsch war sowohl in die Vollen (2262:2247) als auch im Abräumen (1222:1221) das bessere Team und hat daher am Ende auch verdient zwei ganz wichtige Punkte eingefahren, da dadurch der sichere Klassenerhalt feststand. Beste Bamberger waren Christian Wilke (627), Dominik Kunze (609) und Christopher Wittke mit 607. I Mit Kunze und Wittke startete Bamberg gegen die Lorscher Thorsten Gutschalk und Wernz. Wittke zeigte eine souveräne Leistung und war jederzeit Herr der Lage, da er sich gegen Wernz mit 151:147 und 162:145 eine 2:0 Führung erspielte. Mit einem folgenden 156:143 machte er bereits vorzeitig den Deckel aufs Duell und sicherte sich damit das Duell. Daher war es zu verschmerzen, dass er im letzten Satz mit 138:147 unterlag, sich aber ein weitaus besseres Ergebnis verspielte. Wichtig war der Duellsieg, den er mit 3:1 und 607:582 erspielte. Kunze hatte währenddessen leichte Probleme und lag nach 142:151 zurück. Doch danach zeigte er, was in ihm steckt und glich mit 160:148 zum 1:1 aus. Davon beflügelt spielte er 110 in die Vollen und ließ 63 im Abräumen folgen womit er nach 173:157 mit 2:1 in Führung ging. Doch Gutschalk gab nie auf und drehte nun den Spieß um. Kunze versuchte zwar alles, aber er fand nicht mehr ins Spiel zurück und so glich Gutschalk mit 163:134 zum 2:2 aus. Zu allem Überfluss lag er auch noch mit 619:609 gegen Kunze vorne und konnte somit zum 1:1 für Lorsch ausgleichen. In der Mittelpaarung trafen nun Seidelmann auf Steinhauer und Rüger auf Frank Gutschalk. Seidelmann kam mit 147 noch gut aus den Startlöchern, hatte aber gegen Steinhauer mit 150 das Nachsehen. Der Lorscher legte auch sofort mit 150:130 nach und ging mit 2:0 in Führung. Seidelmann bäumte sich mit abermaligen 147 zwar noch einmal auf und konnte auf 1:2 verkürzen, da Steinhauer bei 136 hängen blieb. Dies soll es aber auch gewesen sein. Indiskutable 115 von Seidelmann übertraf der Lorscher mit 150 locker und sicherte seinem Team mit 3:1 und 586:539 ddas Duell. Im anderen Match lag Rüger parallel nach 135:139 mit 0:1 zurück. Doch danach bäumte sich der Bamberger auf und drehte das Spiel. Mit 138:137 und 144:140 erspielte er sich eine 2:1-Führung, und so hoffte das Bamberger Lager weiter. Doch auch hier folgte eine indiskutable Bahn des Bambergers (119), die der Lorscher Gutschalk mit 143 nutzte und so zum 2:2 ausgleichen konnte. Am Ende hieß es 2:2/559:536 für den Nibelungen, die nun 3:1 führten. Im Schlussabschnitt sollten nun Wilke und Craciun gegen Walter und Straub für die Wende sorgen. Dazu musste beide Duellsiege her und ein Rückstand von 55 Kegeln aufgeholt werden. Wilke zeigte sofort, dass er gewillt war, das Spiel zu drehen. Mit 152:132 und 163:134 ging er mit 2:0 in Führung und holte bereits 49 Kegel auf. Parallel aber fand Craciun nicht ins Spiel und lag seinerseits 0:2 und 269:310 zurück. So waren es immer noch 47 Kegel Rückstand für den SKC Victoria. Craciun gelang zwar mit 149:149 ein Unentschieden, doch das Duell ging vorzeitig an Lorsch, immerhin wuchs der Rückstand nicht an. Unterdessen machte auch Wilke mit 155:121 den Duellsieg vorzeitig perfekt, womit immer noch die Chance auf ein 4:4 bestand. Dafür mussten im letzten Satz noch 13 Kegel aufgeholt werden, da Wilke mit 155:121 Bamberg in Schlagdistanz brachte. Jedoch unterlag Craciun abermals mit 132:136, alles lag an Wlke. Der Bamberger Schlussspieler versuchte alles, doch Walter ließ sich nicht mehr abschütteln und so konnte er zwar den Satz mit 157:156 gewinnen, aber nicht mehr für die Wende sorgen. Das Duell ging mit einem glatten 4:0 nach Sätzen und 627 (Tagesbestergebnis):543 an die Victoria, die am Ende aber 2:6 unterlag. Markus Habermeyer
TSV Zwickau vs. KC Schwabsberg
Game over! Final Score: 1.0:7.0


03/16

Rot-Weiß Zerbst vs. SKK Raindorf
Video: SKV
Der alte und neue Deutsche Meister SKV Rot-Weiß Zerbst.